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Die Abteilung für Urologie, Kinderurologie und onkologische Urologie am Krankenhaus Salem in Heidelberg gehört zu den ältesten urologischen Einrichtungen in Deutschland. Sie wurde im Jahre 1972 gegründet, nur wenige Jahre nach Besetzung des ersten Lehrstuhles für Urologie an der Universität Heidelberg durch Prof. Dr. med. Lars Röhl.

Das ärztliche Team wird ergänzt durch einen Stamm hochspezialisierter Schwestern und Pfleger, welche Patienten mit unkomplizierten urologischen Erkrankungen ebenso engagiert pflegen, wie Patienten nach großen operativen Eingriffen oder bei Tumorerkrankungen.

Schwerpunkte der Abteilung

  • Prostata- und Blasenerkrankungen: endoskopische und minimal invasive Behandlungsverfahren (z.B. TUR-Prostata, Green-Light-Laser Behandlung, bipolar-plasmakinetische TUR-Prostata / Orange-Light oder Plasma-Vaporisation der Prostata,  TUR-Blase incl.photodynamischer Diagnostik / PDD / Resektion unter Blaulicht, flexible Zystoskopie)
  • Tumoren der Prostata, Niere, Blase und des Hodens: operative und onkologische Behandlung (z.B. radikale nervenerhaltende Prostatektomie, radikale nervenschonende Zystektomie mit Anlage einer Neoblase oder Pouch / Blasenersatz)
  • Nieren- und Harnleitersteine: endoskopische Laserlithotripsie mittels FREDDY-Laser ( frequenzgedoppelter NdYAG-Laser und Holmium-Laser), minimal invasive flexible Ureterorenoskopie, Percutane Nierenlithotripsie (mini-PCNL).
  • Harninkontinenzdiagnostik und -therapie: großer Video-Urodynamik-Messplatz, konservative und minimal invasive operative Therapie (z.B. TVT / schonendes TVT-O bei Stress-/Belastungsinkontinenz, EMDA-Therapie bei Dranginkontinenz/Blasenüberaktivität), Inkontinenzband für postoperative Inkontinenz des Mannes, Beratungsstelle der Deutschen Kontinenzgesellschaft.
  • Kinderurologie: konservative und operative Inkontinenz-Therapie (z.B. Enuresis-Abklärung, subvesikale Diagnostik in Narkose), Operative Therapie angeborener Fehlbildungen (Hypospadie, Harnleiterabgangsengen, versikoureturaler Reflex)
  • Erektile Dysfunktion, Peniserkrankungen (z.B. operative Therapieverfahren bei IPP / Induratio Penis Plastica)
  • Neurourologische Diagnostik und Therapie bei angeborenen (Myelomeningozele) oder erworbenen neurogenen Erkrankungen des Urogenitaltrakts (Rückenmarksquerschnittssyndrom, Enzephalomyelitis disseminata, M.Parkinson, Diabetis mellitus, u.a.)
  • Es besteht eine Kooperation mit der Abteilung für Paraplegidogie der orthopädischen Universitätsklinik mit regelmäßigem Austausch von Assistenten.